Ich freue mich, dass du auf meiner Seite gelandet bist und möchte dir ein bisschen von mir erzählen! Mein Name ist Vivian, ich bin 26 Jahre alt und blicke auf eine lange Geschichte voller Höhen und Tiefen zurück, was mein Gewicht anbelangt. Das ist ein bisschen persönlich? Ja, das mag sein, aber es entspricht der Wahrheit und ich denke, dass es vielen Menschen so geht. Viele Männer und Frauen hadern mit ihrem Gewicht- und das liegt nicht zuletzt an der falschen Ernährung, sondern auch an fehlender körperlicher Betätigung. Ich habe in den letzten 8 Jahren unzählige Diäten ausprobiert und konnte damit immer nur kurze Erfolge feiern. Mal habe ich 10 Kilo abgenommen, dann aber wieder 15 zugenommen. Das alte Spiel, von dem viele Diätler ein Lied singen können. Ich wollte das aber nicht hinnehmen, ich wollte nicht schon nach fünf Treppenstufen außer Atem sein und mir Jeans in Übergrößen kaufen. Heutzutage kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, wie mir nicht bewusst sein konnte, worin der Fehler lag: Ich achtete zwar auf meine Ernährung, jedenfalls über einen gewissen Zeitraum, machte aber so gut wie nie Sport. Im Alter von 22 änderte sich das dann aber und ich begann, mich mehr und mehr für Sport zu interessieren.

Liebe zum Marathon

Mein Entschluss stand also fest: Ich wollte wieder abnehmen und fit werden, und diesmal sollte es langfristig sein. Ich lebe zwar vegan, aber auch mit veganer Ernährung kann man deutlich mehr Kalorien zu sich nehmen, als man sollte. Als ich begann, wieder mehr auf meine Ernährung zu achten, baute ich den Sport ab Tag eins ein. Ich begann mit leichtem Walken und steigerte langsam die Distanzen. Zusätzlich ging ich viel schwimmen, denn das ist bekanntlich gut für die Gelenke und trainiert die Ausdauer sowie viele Muskelgruppen. Ich feierte erste Erfolge und begann schließlich mit leichtem Joggen: Eine Minute laufen, eine Minute Pause, zwei Minuten laufen, dreißig Sekunden Pause- und so weiter. Meine Begeisterung wuchs, ich fand es großartig, meine Fortschritte beobachten zu können. Ich verlor an Gewicht, gewann an Muskelmasse und konnte immer länger und schneller laufen.

Mein Ziel

Fit zu werden, das ist zweifelsfrei ein Prozess. Ich würde lügen, würde ich behaupten, ich hätte keine Tiefphasen gehabt. Nicht immer lief es, im wahrsten Sinne, rund, manchmal stagnierte meine Leistung oder ich hatte keine Freude an der Bewegung mehr. Deshalb musste ein Ziel her: Ich entschied mich, beim Berlin-Marathon mitzulaufen! In diesem Jahr soll es endlich klappen und ich gebe alles, um an der Veranstaltung im September teilzunehmen. Meine Empfehlung lautet deshalb: Setzt euch Ziele! Laufen bereitet so viel Freude und es ist ein großartiges Gefühl, seinem persönlichen Ziel immer näher zu kommen.